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Frankfurt und Yokohama – auch im Sport eine starke Partnerschaft

Japanischer Nationalspieler wechselt zu Volleyball-Erstligist United Volleys Frankfurt

Kurz vor Saisonstart im Oktober 2017, steigt Nationalspieler Issei Otake auf der Diagonal-Position in das erfolgreiche Volleyball-Erstligisten-Team am Main ein. Der 21-jährige Angreifer war dem Team schon während des Sommers in der World League durch seine Leistung im Nationalteam der „Drachengötter“ aufgefallen und kann sein Potential nun bei den United Volleys in einem Team, das junge Talente stark fördert, unter Beweis stellen.

Volleyball im Blut

Der zwei Meter große „Newnited“ wurde in Kawasaki am Rande der Frankfurter Partnerstadt Yokohama geboren und hat das Volleyballfieber quasi vererbt bekommen: Seine ältere Schwester Riho ist ebenfalls Nationalspielerin, Vater Hideyuki erreichte beim olympischen Volleyballturnier 1992 in Barcelona sogar Platz sechs.

Teamgeist

Ende Januar hatten wir vom Yokohama Office Frankfurt die Gelegenheit, nach dem verdient 3:1 gewonnenen Spiel gegen die SWD powervolleys Düren ein Gespräch mit Herrn Otake zu führen. Er sagte uns, dass er sich mittlerweile an das Leben in Deutschland gewöhnt habe, die Sprache allerdings öfters noch ein Hindernis sei. Deutsch spreche er gar nicht, aber mit Englisch komme er zurecht. Das Team habe ihn sehr freundlich aufgenommen und da die Teamsprache größtenteils Englisch ist, komme er auch im Team sehr gut zurecht.

„Es freut mich sehr, im Team einer Stadt spielen zu können, die durch die Städtepartnerschaft so eng mit meiner Heimatstadt verbunden ist.“, sagte er uns und wünschte sich von den in Frankfurt lebenden Japanern, dass sie ihn auch weiterhin unterstützen, anfeuern und zu seinen Spielen kommen mögen. Bis Mai 2018 ist Herr Otake noch im Team der United Volleys.

Weitere Informationen zu Issei Otake und seinem Team finden Sie in der offiziellen Pressemitteilung der United Volleys.

Tickets und Spieltermine finden Sie hier

©United Volleys

HaltermannCarlessZweigstelleYokohama

Yokohamas Automobilmarkt bekommt Zuwachs

Im vergangenen Herbst eröffnete Haltermann Carless, ein international führender Anbieter von Lösungen für hochwertige Kohlenwasserstoffprodukte und Lösemittel und ein Unternehmen der HCS Group, die erste Zweigstelle in Asien, in Yokohama, und verstärkt somit die bereits bestehende Verbindung zum Automobilmarkt. Die Firma ist weltweit für ihre Performance Fuels und kundenspezifischen Sonderkraftstoffe bekannt. “Yokohama ist ein exzellenter Standort für uns, um unser Geschäft zu erweitern. Die Stadt bietet uns die Möglichkeit, bei vertretbaren Geschäftskosten in der Nähe unserer Kunden zu sein.”, sagt Hisakazu Akiyama, Managing Director von Haltermann Carless Japan.

Saubere Technologien

Zur Entwicklung von Lösungen zur Reduzierung von CO2 Emissionen und zur Leistungssteigerung, arbeitet das Unternehmen in F+E Projekten eng mit den großen lokalen Automobilherstellern und Zulieferern zusammen. Hisakazu Akiyama erklärt: “Ich freue mich sehr, unseren hoch entwickelten Automobilmarkt mit geprüften und fortschrittlichen Technologien aus Europa bereichern und so einen Beitrag zur Entwicklung saubererer Treibstoff- und Hybridtechnologien leisten zu können”

Yokohama überzeugt

Im Gespräch mit Peter Stubbe, Finanzvorstand der HCS Group, eröffnete er uns einige Gründe, warum die Wahl des neuen Standorts auf Yokohama fiel. Als Geschäftsmann müsse man zu allererst die wirtschaftlichen Aspekte prüfen und Yokohama biete gegenüber anderen japanischen Städten einige wirtschaftliche Vorteile. Doch darüber hinaus habe es auch persönliche Gründe für die Entscheidung gegeben: Im selben Jahr, in dem Yokohamas Hafen zum ersten Mal dem Westen gegenüber geöffnet wurde, fand auch die Haltermann Carless 1859 ihren Anfang – ein besonderer Zufall, der mit einem zwinkernden Auge vielleicht sogar von Schicksal spricht. Ein weiterer Grund sei Yokohamas internationales Flair mit einem gesunden Gleichgewicht zwischen Geschäftswelt und Möglichkeiten zu persönlicher Entfaltung.

Peter Stubbe erwartet, dass die Verbindung zwischen seiner Firma und dem japanischen Markt durch die Nähe zu den Kunden und die Möglichkeit des persönlichen Kontakts, wann immer er notwendig ist, sich noch weiter verstärkt und auch das gegenseitige Verständnis vertieft. Außerdem erwartet er, dass sein Unternehmen einen großen Wertzuwachs für den japanischen Automobilmarkt erbringen kann. Gleichzeitig hofft er,  dass noch weitere deutsche Firmen in Yokohamas rentablen Wirtschaftskreislauf einsteigen.

Falls Sie interessiert sind, dem Beispiel der HCS Group zu folgen und mit uns über Ihre Geschäftsmöglichkeiten zu sprechen, nehmen Sie jederzeit gern Kontakt mit uns auf.

Adresse:                                                                             
Halterman Carless Japan                                             
Suite 402, Bldg., 14 Nihon Odori,
Naka-ku, Yokohama,                                                     
231-0021, Kanagawa, Japan                                       

Repräsentant: Hisakazu Akiyama

Eröffnung: Oktober 2017

Kontakt:                                                                             
Hisakazu Akiyama    

  Tel: +81 45 228 7398

Email:
hakiyama@h-c-s-group.com

Hauptsitz:

Adresse:                                                                            
HCS Group                                                      
Gateway Gardens
Edmund-Rumpler-Str. 3                                               
D-60549 Frankfurt   

 Tel:  +49 (0) 69 695 386 0

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 Homepage                                                                                    

Luminale 2018 – Biennale für Lichtkunst und Stadtgestaltung

Seit 2002 begleitet die Luminale im Rhythmus von zwei Jahren die Light + Building, die Weltleitmesse für Licht- und Gebäudetechnik, in Frankfurt am Main. Das Lichtfestival gehört mit 200.000 Besuchern zu den bedeutendsten Veranstaltungen der Stadt Frankfurt und der Region RheinMain. Vom 18. bis 23. März 2018 startet die neunte Luminale mit erweiterter Ausrichtung: Das neue Konzept verknüpft Lichtkunst und Technologie mit einer Debatte über Stadtgestaltung, die bauliche, wirtschaftliche, ökologische, soziale und technologische Aspekte und nicht zuletzt künstlerische Positionen einbezieht.

Kunstschwerpunkte

Erstmals entfaltet sich das umfangreiche Programm der Biennale in fünf Sektionen mit je eigenem Schwerpunkt: ausgewählte Positionen themenbezogener Lichtkunst in ART, Vorträge und Talks mit renommierten Expertinnen und Experten in SOLUTIONS, Projekte von Hochschulen und anderen Bildungseinrichtungen in STUDY sowie selbstorganisierte und initiierte Beiträge aus verschiedenen Feldern in COMMUNITY. Schließlich ist der Bereich BETTER CITY all jenen Projekten gewidmet, die der Stadt dauerhaft erhalten bleiben und somit auch einen Beitrag zur Nachhaltigkeit des gesamten Festivals leisten.

Die Kategorie ART vereint herausragende Lichtkunst und künstlerische Arbeiten im Spannungsfeld von Licht
und Stadt. Im Fokus steht Licht- und Medienkunst, die sich unterschiedlicher Formate und Verfahren wie Videomapping, Fotografie, Installation oder Multimedia bedient und sich inhaltlich mit einem konkreten Ort befasst – etwa mit seiner Architektur, Geschichte, Rezeption und Nutzung.

Frankfurt in neuem Licht

Selbst alt eingesessene Frankfurter erhalten so einen völlig neuen Blick auf ihre Stadt. Frankfurts Gäste aus dem In- und Ausland können die Stadt abseits der üblichen Reiseführer-Tipps entdecken. Am besten auf dem Light Walk, dem optischen Herzstück der Luminale, der erstmals die Spielstätten in der Innenstadt verbindet. Er führt zu bedeutenden Wahrzeichen und Kulturdenkmälern, aber auch zu geheimnisvollen, unentdeckten Orten. Für den 3,5 Kilometer langen innerstädtischen Spaziergang wurden über 20 Projekte ausgewählt, die bei speziellen Führungen erkundet werden können.

Frankfurts Alte Oper feiert 2018 Luminale-Premiere. Hier lässt das italienische Designstudio Karmachina die Fassade des renommierten Konzerthauses in neuem Licht erstrahlen. Eine Video-Mapping-Show erzählt die Geschichte der Alten Oper in fünf Kapiteln. Ein innovatives 3D Sound-System unterstützt das multimediale Erlebnis.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Luminale.

Außerdem bei der Luminale dabei: Zero Reiko Ishihara.

©Luminale

Photo Yokohama 2018 – das Fotografie Festival geht in die nächste Runde

An mehreren Orten in der Stadt findet von Januar bis März zum 8. Mal das Fotografie Festival “PHOTO YOKOHAMA” statt. Die Zahl der Events und der Besucher nimmt jedes Jahr stetig zu; im letzten Jahr waren es bereits 440.000. Wie jedes Mal finden sich immer wieder neue wunderschöne Ecken in Yokohama und dieses Mal liegt der Fokus besonders auf den Orten und Dingen, die nur in Yokohama zu finden sind.

In Erinnerung daran, dass in Japan in Yokohama die kommerzielle Fotografie ihren Anfang nahm, können die Bürgerinnen und Bürger der Stadt bei diesem Festival die Kunst der Fotografie erleben und unter dem Motto „knipsen, ansehen, begeistern“ einen ganz eigenen Zugang zu dieser Kunstform finden.

Weitere Impressionen finden Sie auf der japanischen Homepage von PHOTO YOKOHAMA.

Fragen Sie uns, was Sie sich in Yokohama ansehen sollten.

©PHOTO YOKOHAMA

Luminale Frankfurt 2018 – Zero Reiko Ishiharas „Guardians“

Die Luminale ist Frankfurts Biennale für Lichtkunst und Stadtgestaltung. 2002 gründete die Messe Frankfurt das Rahmenprogramm zur parallel stattfindenden Light + Building Fachmesse für Licht und Gebäudetechnik. Seither findet die Luminale alle zwei Jahre in Frankfurt und Offenbach statt und wird von über 200.000 Besuchern als wichtiger Teil des kulturellen Geschehens in der Rhein-Main Region geschätzt.

In diesem Jahr unterstützt das City of Yokohama Office Frankfurt die Japanische Künstlerin Zero Reiko Ishihara, die seit 2005 in Frankfurt lebt und ihren Kunstabschluss an der Meisterschule Städelschule gemacht hat. Sie ist gleichzeitig ein sehr aktives Mitglied des Frankfurter Yokohama Citizens Networks und engagiert sich stark für die Deutsch-Japanische Freundschaft.

Metamorphose

Kernaussage ihrer Werke ist häufig die Verwandlung, dargestellt unter anderem in einer Raupenform, die einst ein Schmetterling werden könnte. In ihrer diesjährigen Installation namens „Guardians“ , aus der Serie „Aquarium“, beschreibt sie die Verwandlung durch ein sich wandelndes Licht- und Schattenspiel an der Festhalle, direkt vor dem Eingang zur Messe.

Die bekannten Wurmformen werden mit farbiger Transparenzfolie auf die Scheiben aufgebracht. Die Formen werden dann, tags von der Sonne bestrahlt, als farbige Schatten im Innenraum der Ubahnstation zu finden sein. Abends wird die Lichtinstallation die farbigen Schatten dann nach außen projizieren. So wie die Farben und Formen der Schatten sich im Licht wandeln, wandeln sich vielleicht auch die Menschen, die auf ihrem täglichen Weg durch diese bunten Schatten hindurchwandern.

Weitere Informationen zur Luminale 2018 finden Sie hier.

©Zero Reiko Ishihara, VG Bild & Kunst

2,3,Foto: (Foto Claudia Masur)

texi yokohama zeigt Yokohamas Fertigungskunst auf der Ambiente

Yokohamas Fertigungskunst wird auch in diesem Jahr präsentiert durch die Marke texi yokohama mit Produkten voller japanischer Rafinesse, die gleichzeitig von zeitlosem, einzigartigem Design sind. Auf der Ambiente Messe Frankfurt, eine feste Größe für Trends im Bereich Konsumgüter mit Fokus auf Dining, Giving und Living, darf diese Marke nicht fehlen. Ob praktische Aufbewahrungsboxen, Besteck und Geschirr in speziellem Design, ausgefallene Dekoartikel oder witzige Geschenke, hier findet sich alles, was das Leben und Wohnen einfacher, spannender und gemütlicher macht.

Einzigartige Produkte

Doch was die Produkte von texi yokohama einzigartig macht, ist nicht nur ihre Nützlichkeit und Ästhetik im Alltag, sondern vor allem auch der Herstellungsprozess. Durch die Zusammenarbeit von verschiedenen Klein- und mittelständischen Unternehmen ansässig in Yokohama, entstehen ständig neue Ideen und Lösungen in Form von Konsumgütern von hoher Qualität und von hohem Wert.

Besuchen Sie texi yokohama vom 08. bis 12. Februar am Stand B73 in Halle 8.0.

Weitere Informationen zur Messe.

Besuchen Sie auch die texi yokohama Homepage. (Japanisch)

In Yokohama finden Sie Ihren besten Geschäftspartner. Wenn Sie sich für den japanischen Markt interessieren, nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf.

Das erste Mal in Yokohama – Erfahrungsbericht

Vom 28.10.2017-06.11.2017 reiste ich zum ersten Mal nach Yokohama. Ich war gespannt, wie mir die Großstädte gefallen würden, nachdem ich im Austauschjahr das viel beschaulichere Hiroshima kennengelernt hatte. Ziel meiner Reise war es zum einen, den Künstleraustausch zu betreuen und Geschäftsstellen zu besuchen, die deutschen Firmen bei der Ansiedelung in Yokohama unterstützen. Zum anderen sollte ich selbst erfahren, wie es für Nicht-Japaner ist, sich in der Stadt zurechtzufinden.

Tokyo

Zunächst blieb ich in Tokyo, um den Asakusa Kaminarimon, Shibuya, den Meiji Jingu, Harajuku, den Tokyo Tower, eben die bekanntesten Gegenden in Tokyo zu sehen. Am nächsten Tag fuhr ich morgens in mein Hotel in Yokohama. Nachdem ich in Tokyo sehr lange nach meinem Ryokan gesucht hatte, war ich froh, das Hotel in Yokohama sofort gefunden zu haben, da es direkt am Bahnhof und nicht zu übersehen ist. Ich gab mein Gepäck ab und machte mich auf den Weg nach Kamakura. 

Weder von Tokyo nach Yokohama, noch von Yokohama nach Kamakura dauerte es länger als eine halbe Stunde, was mich überraschte, wo doch beide Städte so groß sind. Leider waren diese ersten beiden Tage so von einem Taifun geprägt, dass ich die berühmte große Buddhastatue nicht sehen konnte und den Ausflug abbrechen musste. Ich fuhr also zurück nach Yokohama und sah mich im Inneren der Stadt um – in den edel gestalteten Shoppingcentern.

Sankeien Garten

Am nächsten Tag besuchte ich zusammen mit Frau Ishida vom Büro für Internationale Angelegenheiten Yokohama, den Sankeien Garten. Wir erhielten eine Führung durch die geschichtsträchtigen Gebäude und erfuhren die Geschichte des Gründers Tomitaro "Sankei" Hara. Wir nahmen an einer Teezeremonie teil und ich durfte mich sogar selbst auf den Meisterinnenstuhl setzen und auf traditionelle Art eine Schale Tee zubereiten. Das war etwas ganz Besonderes für mich, da ich bisher nur gesehen hatte, wie der Tee zubereitet wird, es aber nie selbst ausprobiert hatte.

Der Garten ist so lebhaft Grün und jetzt im Herbst durchzogen von goldenen und roten Sprenkeln, ich hätte den ganzen Tag und länger dort verbringen mögen. Im Sommer soll man im Garten sogar Glühwürmchen beobachten können und ich kann mir gut vorstellen, wie magisch dieser Ort dann wirken muss.

Triennale Yokohama 2017

Nach dem Besuch in diesem schönen Garten, gingen wir zum Landmarktower. Von dort kann man das berühmte Riesenrad, den darum liegenden Vergnügungspark und das Segelschiff Nippon Maru sehen. Wir machten uns auf den Weg zur Kunsthalle, in der noch die alle drei Jahre stattfindende Triennale Kunstausstellung zu sehen war. Auf dem Weg sah ich weitere schön gestaltete Kaufhäuser, Hochhäuser in elegantem Baustil und sogar begrünte Fassaden.

Die Triennale prägte viele Teile des Stadtbilds: Eine große Schildkröte in einem Kaufhaus, weitere Ausstellungen beim roten Backsteinspeicher und eine große Außeninstallation an der Kunsthalle selbst. Rettungsboote und Rettungswesten waren an Teilen der Fassade drapiert, ein Kunstwerk von Ai Weiwei. Es gab Malereien im Mangastil, ein arabisches Puppentheater und eine schallisolierte Dunkelkammer. Es gab aus vielen verschiedenen Kulturkreisen einiges zu sehen und vermutlich konnten wir in der kurzen Zeit noch nicht einmal jedes Kunstwerk bestaunen. Einen kurzen Rückblick auf die Triennale 2017 finden Sie hier.

Einzigartiges Stadtbild

Zusammen mit dem Künstler Justus Becker, der aus Frankfurt für den neuen Künstleraustausch angereist war, sahen wir uns einige Orte in der Stadt an: Den Yamashita Park, der direkt am Wasser liegt; Osanbashi, ein kreativ gestalteter Pier, an dem Kreuzer anlegen und an dem man spazieren gehen kann; den Marine Tower, der einstmals als Leuchtturm fungierte; die drei Hafentürme „Queen“, „King“ und „Jack“, das Steueramt, das Kanagawa Präfekturamt und das Denkmal zur Eröffnung des Hafens – die ersten drei Türme, die man früher sofort sah, wenn man in den Hafen einlief.

Wir konnten von der obersten Etage des Landmarktowers Yokohama von oben betrachten. Der Himmel war ein wenig diesig und trotzdem konnten wir den Fuji sehen. Den konnte ich an mehreren Tagen sogar von meinem Hotel aus sehen und es war immer ein bewegender Anblick. Eine Sonderlichkeit, die man vermutlich erst verstehen kann, wenn man den Berg selbst zum ersten Mal sieht. Wir aßen gemeinsam Sushi und sahen uns das Künstlerviertel Koganecho an, ehe der Graffitikünstler mit seinem Wandbild an der Kunsthochschule Yokohama begann.

Hakkeijima Seaparadise

Das Hakkeijima Seaparadise heißt aus gutem Grund so. Allein ein Spaziergang dort ist wundervoll. Natürlich war ich vor allem wegen des Aquariums da. Die Aussicht, wirklich einigen Meeresbewohnern näherkommen zu können, hat mich besonders fasziniert und tatsächlich hatte ich Glück und kam mit einem Delfin in Kontakt. Nicht nur das Aquarium bietet enorm viel zu erleben, auch der darumgelegene Vergnügungspark ist die Reise wert. Dies ist für mich persönlich neben dem Sankeien Garten der schönste Ort in Yokohama.

Yokohamas Vorzüge

Nach einer Woche kann ich sagen, dass Yokohama hauptsächlich eines ganz weit von Tokyo trennt und das ist die Menschenmasse. Ich bin zwar nicht in eine U-Bahn geraten, in die die Passanten reingequetscht werden mussten, aber trotzdem ist es deutlich spürbar, wie viel mehr Menschen auf viel engerem Raum in Tokyo leben. Yokohama hat hier noch den Luxus großer Flächen, auf denen man gemütlich spazieren kann, ohne sich durch Menschengruppen zwängen zu müssen. Trotzdem ist es sehr praktisch, dass Tokyo und Yokohama mit der Bahn knapp 25 Minuten aus einander liegen, nicht nur für Geschäftstreffen, sondern auch für mehr Trubel und Nachtleben. So kann man bequem zwischen dem hin und her pendeln, wonach einem gerade der Sinn steht.

Zeit für eine Pause

Was mir sehr gefiel war, dass es viele Möglichkeiten gibt, zum Beispiel in der Mittagspause durch die Stadt zu spazieren. Die ehemalige Straßenbahnbrücke, die vom Landmarktower in Richtung des roten Backsteinspeichers verläuft, bietet eine romantische Kulisse, vor allem in der Jahreszeit der Lichter. Es gibt immer wieder kleine Abschnitte, die schön bepflanzt sind und das Stadtbild entschleunigen, wie die kleine Anlage zwischen dem roten Backsteinspeicher und dem World Porters Shopping Center.

Viele der Schilder sind auch in Englisch beschriftet, so dass man sich auch dann zurechtfindet, wenn man Japanisch nicht lesen kann. Bei Fragen kann jedoch das Personal in den Bahnhöfen auch gut auf Englisch aushelfen. Die Fahrpläne der Bahnlinien sind allerdings sehr eingängig und leicht verständlich. Yokohama ist eine sehr schöne Stadt, geprägt von frischen Farben und der Meeresbriese, vielen künstlerischen Elementen und einem Architekturstilmix, der das Stadtbild lebendig macht.

Sie planen eine Urlaubs- oder Geschäftsreise nach Yokohama und haben noch einige Fragen? Rufen Sie mich gerne an.

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Das Tor zur Welt: Osanbashi Pier Yokohama!

Die Öffnung des Hafens 1859 hat Yokohama zu einer internationalen Stadt gemacht. Dass dieser Hafen so zentral in der Tokyoter Bucht und dazu im Herzen Yokohamas liegt, bietet sowohl wirtschaftlich, aber vor allem für Besucher große Vorteile. Ob Sehenswürdigkeiten oder Shoppingmöglichkeiten, sie sind nicht weit vom Osanbashi Pier entfernt und Tokyo, der Fuji oder Kamakura sind für einen aufregenden Tagesausflug schnell erreicht.

Die beiden großen Japanischen Kreuzfahrtschiffe Asuka II und Pacific Venus werden von Januar bis März mehrere Male am Osanbashi Pier zu sehen sein. Außerdem wird der Luxusliner Nautica und der über 90.000 Tonnen schwere Riese Norwegian Jewel zum ersten Mal dort zu bewundern sein. Natürlich werden das nicht die einzigen Schiffe sein, die den Osanbashi Pier anlaufen, aber mit Sicherheit vier der beeindruckendsten. Genauere Termine finden Sie weiter unten.

Am Osanbashi Pier kann man natürlich nicht nur eine Kreuzfahrt beginnen, sondern vor allem entspannen und eine atemberaubende Aussicht genießen -jeden Tag und zu jeder Uhrzeit. Die Yokohama Baybridge im Licht des Sonnenuntergangs oder die Skyline von Minato Mirai sind nur zwei der Schönheiten. Direkt nebenan ist der Yamashita Park und das Deck des Osanbashi Piers lädt auf einer Fläche von 44.000m² zum Flanieren und zum Verweilen ein. Es gibt Cafés und Restaurants und viele Sitzgelegenheiten.

Der Pier ist in einzigartiger Form von den Architekten Alejandro Zaera-Polo und Farshid Moussavi so gebaut, dass bis zu 7 Schiffe anlegen können und jede entsprechende Höhe zum Einstieg gewährleistet ist und gleichzeitig viel Raum zum Spazierengehen bleibt.

Sehen Sie sich an, was Sie rund um den Pier noch erleben können.

Weitere Informationen zum Osanbashi Pier finden Sie hier.

Genauere Termine:

Asuka II                                        

Januar 4.-5., 8., 25., 27.-28. 
März     7., 13., 16., 18., 23.-25.                     

Pacific Venus

Januar 5., 8.-10.
Februar 28.2.-1.3.
März 8., 10., 26.

Ms. Nautica                                      
23.-24. März

Norwegian Jewel
1. April                               

NachhaltigeEntwicklung_Yokohama_Frankfurt_IUC

Nachhaltige Entwicklung made in Yokohama und Frankfurt

Im Juli hatten sich die beiden Städte darum beworben, bei dem EU-geförderten Projekt International Urban Cooperation, kurz IUC, als Paarung ausgewählt zu werden. In diesem Projekt werden europäische Städte mit Städten aus nicht-EU Ländern für 18 Monate mit einander verbunden, um gemeinsam Konzepte für nachhaltige Städteentwicklung und das Erreichen der Ziele im Rahmen der Pariser Übereinkunft zum Klimaschutz zu entwickeln und umzusetzen. Die Vertreter beider Städte werden sich gegenseitig besuchen und die relevanten Dokumente sollen künftig auch in Englisch übersetzt werden, um sie beiden Seiten zur Verfügung stellen zu können. 

IUC-Städtepartnerschaften

Da das Projekt eine Verbindung zu großen Finanzinstitutionen schafft, soll es den Städten erleichtert werden, sich mit den Akteuren in ihnen zusammenzutun und gemeinsam die Ziele zu verwirklichen.
Die Zielländer sind unter anderem Japan, China, Indien, Kanada, Mexico, USA, Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien und Peru und noch einige mehr. Mit den in diesem Jahr gewählten, gibt es in Japan momentan fünf IUC-Städtepartnerschaften.

Yokohama und Frankfurt wurden für dieses Städtepairing ausgewählt und können somit im Bereich Umweltpolitik und Städteentwicklung die 2011 geschlossene Städtepartnerschaft weiter stark vertiefen, sowie an gemeinsam Problemen arbeiten. Konkret soll es für Yokohama und Frankfurt speziell um die Themen Energy Management, Smart City, Wasserstofftechnologie, sowie die Steigerung des öffentlichen Bewusstseins und der bewussten Partizipation.
Am 10.11.2017 wurde in Brüssel ein Treffen der Partnerstädte abgehalten, bei dem auch die Vertreter beider Städte teilnahmen und über die Art der Zusammenarbeit und über die Pläne gesprochen wurde. Der stellvertretende Leiter des Klimaschutzdepartments, Herr Kuromizu stellte als Vertreter Yokohamas die Umweltpolitik vor.

JustusBecker_Wandbild_Gruppenfoto

Künstleraustausch – Auftakt mit großem Motto!

Der neue Künstleraustausch zwischen Yokohama und Frankfurt begann für Justus Becker, den Graffiti Künstler aus Frankfurt, mit der ersten Mahlzeit in Japan: Ramen im Shin-Yokohama Ramen Museum. Am 2.11. wurde Herr Becker dann zunächst von dem Leiter des Büros für Internationale Angelegenheiten, Herrn Isamu Ishikawa empfangen. Beide Seiten brachten ihre Freude über den neu entstandenen Austausch zwischen den Partnerstädten zum Ausdruck und insgeheim waren schon alle sehr gespannt auf den Workshop an der Kunsthochschule Yokohama und das große Kunstwerk, für das Herr Becker extra angereist war. 

 

Am Samstag, den 4.11. begann das große Wandbildprojekt an einer Hauswand der Kunsthochschule Yokohama. Den ganzen Tag malte Justus Becker an dem großen Frauengesicht, auf dem sich eine Weltkarte spiegelte, mit Japan im Zentrum. An diesem Tag bereitete er das Bild so weit vor, dass er am darauffolgenden Sonntag bei der öffentlichen Vorführung die Vollendung des Bilds demonstieren konnte.

Sonntag, der 5.11. war das große Finale der Reise von Herrn Becker und gleichzeitig der Auftakt zum Künstleraustausch zwischen den Partnerstädten. Am Morgen zeigte er einer Gruppe von Studenten die Techniken des Sprühens und ließ sie ein Konzept ausarbeiten, das sie als Gruppenbild auf eine große Leinwand aufbringen konnten. Später, als der parallel verlaufende Sony Digital Arts Workshop unter der Leitung von Künstlerin Kasumi Yoshida beendet war, kamen auch diese Teilnehmer noch hinzu.

Die Studenten meisterten die Technik des Sprühens und am Ende konnten beide Gruppen ein Werk präsentieren, das sich künstlerisch durchaus sehen lassen konnte und das trotz strengem Zeitplan. Die erste Hürde war zur vollen Zufriedenheit aller Beteiligten gemeistert und nun folgte das wirkliche Finale. Vor vielen Zuschauern vollendete Justus Becker das Wandgemälde und setzte dem Bild schließlich noch das Motto hinzu unter dem es entstanden war und unter dem auch die Teilnehmer des Workshops sich ihr Konzept überlegt hatten: „Don’t bury your dreams, put them to reality“.

Neben der Schönheit fürs Auge wollte Justus Becker mit seinem Werk den Studenten natürlich auch eine Botschaft vermitteln. Zum einen, dass die Studenten das Motto umsetzen und an sich selbst und ihre Talente zu glauben. Zum anderen aber auch, dass sie eine Weltoffenheit entwickeln, die solche Austauschprojekte und die Verbindung über alle Grenzen hinaus möglich macht. Dies gilt natürlich auch für alle anderen Betrachter und sollte sich beim Betrachten jemand finden, der inspiriert wurde von der künstlerischen Ausdrucksform und deshalb selbst einmal zur Spraydose greift, wäre dies Herrn Becker eine besondere Freude.

Der Beginn dieses Künstleraustauschs zwischen Yokohama und Frankfurt war ein voller Erfolg und es war eine große Freude, die Entstehung eines so großen Bilds live miterleben zu können. Vielleicht bahnt sich dank der Offenheit von Herrn Becker und der Leiter der Kunsthochschule Yokohama schon ein weiteres Projekt an. In jedem Falle werden wir 2018 einen oder mehrere Künstler aus Yokohama in Frankfurt begrüßen können, um diesen Austausch fortzuführen.