Nachhaltige Entwicklung made in Yokohama und Frankfurt

Im Juli hatten sich die beiden Städte darum beworben, bei dem EU-geförderten Projekt International Urban Cooperation, kurz IUC, als Paarung ausgewählt zu werden. In diesem Projekt werden europäische Städte mit Städten aus nicht-EU Ländern für 18 Monate mit einander verbunden, um gemeinsam Konzepte für nachhaltige Städteentwicklung und das Erreichen der Ziele im Rahmen der Pariser Übereinkunft zum Klimaschutz zu entwickeln und umzusetzen. Die Vertreter beider Städte werden sich gegenseitig besuchen und die relevanten Dokumente sollen künftig auch in Englisch übersetzt werden, um sie beiden Seiten zur Verfügung stellen zu können. 

IUC-Städtepartnerschaften

Da das Projekt eine Verbindung zu großen Finanzinstitutionen schafft, soll es den Städten erleichtert werden, sich mit den Akteuren in ihnen zusammenzutun und gemeinsam die Ziele zu verwirklichen.
Die Zielländer sind unter anderem Japan, China, Indien, Kanada, Mexico, USA, Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien und Peru und noch einige mehr. Mit den in diesem Jahr gewählten, gibt es in Japan momentan fünf IUC-Städtepartnerschaften.

Yokohama und Frankfurt wurden für dieses Städtepairing ausgewählt und können somit im Bereich Umweltpolitik und Städteentwicklung die 2011 geschlossene Städtepartnerschaft weiter stark vertiefen, sowie an gemeinsam Problemen arbeiten. Konkret soll es für Yokohama und Frankfurt speziell um die Themen Energy Management, Smart City, Wasserstofftechnologie, sowie die Steigerung des öffentlichen Bewusstseins und der bewussten Partizipation.
Am 10.11.2017 wurde in Brüssel ein Treffen der Partnerstädte abgehalten, bei dem auch die Vertreter beider Städte teilnahmen und über die Art der Zusammenarbeit und über die Pläne gesprochen wurde. Der stellvertretende Leiter des Klimaschutzdepartments, Herr Kuromizu stellte als Vertreter Yokohamas die Umweltpolitik vor.

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