Warum Yokohama?

Erfahren Sie, warum so viele Unternehmen, Start-Ups und Künstler aus aller Welt Yokohama als ihren neuen Hafen der Möglichkeiten entdecken.

Unsere Vision

Erfahren Sie, warum Unternehmen, Start-Ups und Künstler aus aller Welt Yokohama als ihren neuen Hafen der Möglichkeiten entdecken.

Ihre Möglichkeiten

Ob Großunternehmen, Mittelstand oder Start-up – Yokohama bietet ideale Voraussetzungen, um Ihr Geschäft gezielt voranzubringen.

Yokohama -  für deutsche Unternehmen mehr als nur ein Standort

Yokohama für Mittelstand und Großunternehmen

Yokohama für StartUps

Von öffentlichem Land zu nachhaltigen Gemeinschaften

Yokohama verwandelt ungenutzte öffentliche Flächen in eine neue Art von Vorstadtviertel, das ganz auf Familienleben, ökologische Nachhaltigkeit und nachbarschaftliche Beziehungen ausgerichtet ist.

Ziel der Initiative ist es, Wohnviertel zu schaffen, die hochwertigen Wohnraum, gemeinsame Grünflächen, erneuerbare Energien und Möglichkeiten für den Austausch zwischen den Bewohnern miteinander verbinden.

Das erste Projekt, das im Rahmen dieser Initiative entwickelt wird, ist das „Green Housing Project: Ayumigaoka“ im Stadtteil Tsuzuki in Yokohama. Das Projekt, das auf einer Fläche von rund 6.000 Quadratmetern öffentlicher Flächen geplant ist, wird von der Stadt Yokohama und der Yokohama City Housing Development Public Corporation (Yokohama JKK) geleitet und basiert auf einem umfassenden Masterplan, der Wohnraum, Landschaftsgestaltung, Umweltmaßnahmen und Gemeindeentwicklung miteinander verbindet.

Das Besondere an diesem Projekt ist, dass es das Stadtviertel selbst als ein einziges, integriertes System betrachtet. Anstatt sich ausschließlich auf einzelne Häuser zu konzentrieren, wird bei der Planung berücksichtigt, wie die Anordnung der Wohngebäude, Grünflächen, Fußgängerwege, der Energieverbrauch und gemeinschaftlich genutzte Einrichtungen zusammenwirken können, um den Alltag zu verbessern.

Ziel ist es, drei Schwerpunkte gleichzeitig zu fördern: die Schaffung eines kinderfreundlichen Umfelds, die Verringerung der Umweltbelastung durch Dekarbonisierung und Kreislaufwirtschaft sowie die Stärkung der Gemeinschaftsbindungen unter den Anwohnern. 

Ein nachhaltiges Stadtviertel, das auf den Alltag zugeschnitten ist

Ein wesentliches Merkmal des Ayumigaoka-Projekts ist seine Umweltfreundlichkeit.

Die geplanten Wohnhäuser werden über eine hohe Wärmedämmung verfügen, die dem japanischen Dämmleistungsgrad 6 (UA-Wert ≤ 0,46 W/m²K) entspricht, und mit Solarstromanlagen ausgestattet sein. Im gesamten Stadtteil wird erneuerbare Energie genutzt, was zur Reduzierung der CO₂-Emissionen beiträgt und gleichzeitig die langfristige Nachhaltigkeit verbessert.

Das Projekt umfasst zudem Maßnahmen zur Ressourcenkreislaufwirtschaft bereits ab den frühesten Entwicklungsphasen.

Das auf den Dächern gesammelte Regenwasser wird für Zwecke wie die Bewässerung von Gärten wiederverwendet. Für die Außenbereiche ist der Einsatz von recycelten Pflastermaterialien vorgesehen, während der aus Baunebenprodukten und überschüssigem Erdreich aus der Baustellenvorbereitung gewonnene Kompost nach Möglichkeit innerhalb des Stadtviertels wiederverwendet wird.

Ebenso wichtig ist die Art und Weise, wie das Viertel gestaltet ist, um den täglichen Austausch zwischen den Bewohnern zu fördern.

Im Mittelpunkt des Bauprojekts steht das Konzept, wonach die Häuser um gemeinsame Grünflächen herum angeordnet sind. Minna-no-Ki (Nachbarschaftsbäume) spenden Schatten, sorgen für Belüftung und bieten Privatsphäre, während sie gleichzeitig den natürlichen Austausch zwischen den Bewohnern fördern. Das Design zielt darauf ab, ein Umfeld zu schaffen, in dem sich Nachbarn auf natürliche Weise kennenlernen und in dem Kinder von einem unterstützenden Gemeinschaftsleben profitieren können.

Auch die Häuser selbst werden unter Berücksichtigung des modernen Familienlebens entworfen. Geplant sind unter anderem Terrassen im Innenbereich, auf denen Kinderwagen Platz finden, sowie flexible Arbeitsbereiche, die sich sowohl für das Lernen der Kinder als auch für die Arbeit im Homeoffice eignen. Diese Merkmale spiegeln den Wandel der Lebensgewohnheiten und den wachsenden Bedarf an Wohnungen wider, die vielfältige Funktionen erfüllen können.

Im gesamten Viertel sind mehrere Gemeinschaftseinrichtungen geplant.

Öffentliche Plätze werden sowohl als Treffpunkt für die Bewohner als auch als Dreh- und Angelpunkt für Katastrophenschutzmaßnahmen in Notfällen dienen.

Gemeinschaftsgärten bieten den Nachbarn die Möglichkeit, gemeinsam Pflanzen anzubauen und durch gemeinsame Aktivitäten Beziehungen aufzubauen.

Speziell angelegte Wege schaffen eine Umgebung, die zur Erholung im Freien einlädt und von Menschen verschiedener Generationen genutzt werden kann.

Zusammen sollen diese Räume dafür sorgen, dass Grünflächen und öffentlicher Raum zu einem aktiven Bestandteil des Alltags werden und nicht nur als dekorative Landschaftselemente dienen.

Das Viertel verfügt zudem über Maßnahmen zur Katastrophenvorsorge. Im gesamten Stadtteil sind gemeinsam genutzte Speicherbatterien geplant, die dazu beitragen, das alltägliche Energiemanagement mit der Widerstandsfähigkeit in Notfällen zu verbinden. 

Durch Partnerschaft eine widerstandsfähige Gemeinschaft aufbauen

Dem gesamten Projekt liegt eine breit angelegte Partnerschaft zugrunde, an der öffentliche Stellen, Wohnungsanbieter, private Unternehmen sowie Fachleute aus Bereichen wie Architektur, Landschaftsgestaltung, Energiesysteme, Bauwesen und Stadtentwicklung beteiligt sind.

Die Stadt Yokohama und Yokohama JKK koordinieren dieses Fachwissen im Rahmen eines gemeinsamen Masterplans, der das Projekt von der Planung bis zur Umsetzung begleitet. Dieser kooperative Ansatz ermöglicht es, öffentliche Ziele mit Innovationen und technischem Know-how der Privatwirtschaft zu verbinden.

2026: Erstellung des Masterplans

2027: Standortplanung, Entwurf und Entwicklung

2028: Bau und Projektstart 

Auf dem Weg zu einem neuen Modell für die Stadterneuerung weltweit

Diese Initiative wurde als Antwort auf die Herausforderungen entwickelt, mit denen viele Vorortgemeinden in Japan und weltweit konfrontiert sind. In vor Jahrzehnten erbauten Wohngebieten sind zunehmend Bevölkerungsrückgang, eine alternde Bevölkerung sowie der Verfall von Gebäuden und öffentlichen Räumen zu beobachten.

Die internationale Bedeutung des Ayumigaoka-Projekts liegt nicht im Export eines bestimmten Wohnungsbaukonzepts oder einer bestimmten Technologie. Vielmehr ergibt sich sein Wert daraus, dass öffentliches Land als Katalysator für den Wandel genutzt und verschiedene politische Ziele miteinander verknüpft werden.

Selbst in Städten mit unterschiedlichen demografischen Strukturen, Wohnungssystemen und Grundbesitzverhältnissen lassen sich die Kernprinzipien des Projekts in großem Umfang anwenden:

- Festlegung klarer öffentlicher Ziele für ungenutzte öffentliche Flächen

- Bündelung von Fachwissen aus dem öffentlichen und dem privaten Sektor

- Ausweitung bewährter Praktiken aus Modellstadtvierteln auf umliegende Stadtteile