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Oberschüler aus Yokohama zu Gast an der Schule am Ried

Nachdem vor knapp vier Monaten eine Gruppe aus 15 Schülern der Schule am Ried nach Yokohama aufgebrochen war, um die Sakuragaoka Hochschule kennenzulernen, besuchte nun eine Gruppe von ebenfalls 15 Schülern die Schule am Ried. Dabei trafen sich zumeist genau die Schüler wieder, die sich während der ersten Austauschreise als Gastfamilie kennengelernt hatten, aber auch neue Schüler waren mit dabei. In den Familien ihrer Gastbrüder und-schwestern lernten die japanischen Schüler das Familienleben in Deutschland kennen, so wie vormals die Frankfurter Schüler Einblicke in das Leben japanischer Familien erleben konnten. Die Verbindung auf beiden Seiten war sehr herzlich, nicht nur von Seiten der Familien, sondern auch von Seiten der Schulen und der Städte, die ebenfalls viel zu dem gelungenen Austauschprogramm beigetragen haben.

Am 15. Februar richtete die Schule am Ried einen großen Empfang für die Gastschüler aus Yokohama aus, bei dem auch Vertreter des japanische Generalkonsulats Frankfurt teilnahmen, um einige Begrüßungsworte an die Jugendlichen zu richten. Im Anschluss veranstaltete das Frankfurt Yokohama Citizens Network ein deutsch-japanisches Mittagessen mit Sushi und Frankfurter Spezialitäten. Auch weitere Vertreter des Deutsch-Japanischen Kulturaustauschs, wie die DJG Frankfurt, sowie unser Büro nahmen an den Feierlichkeiten teil. Das Orchester der Schule am Ried gab einige Hörproben und die japanischen Schüler präsentierten einen traditionellen Tanz, sowie einen Überblick über Japan und das japanische Schulsystem.

Am 18. Februar ließ es sich der Oberbürgermeister Feldmann nicht nehmen, die Austauschschüler persönlich im Römer willkommen zu heißen und einige Worte an sie zu richten. Ganz besonders wird den Schülerinnen und Schülern auf beiden Seiten wohl nicht nur der Besuch im berühmten Kaisersaal  im Gedächtnis bleiben, sondern vor allem dass der Oberbürgermeister sich trotz Termindrucks die Zeit nahm, sowohl Gruppenfotos, als auch Fotos mit einzelnen Schülern machen zu lassen.

Am Morgen desselben Tages hatten die Schüler bereits eine ausführliche Stadtführung erlebt, bei der sie unter anderem auch das Goethe-Haus und den Main Tower besichtigen konnten. Am Nachmittag konnten die Schüler dann noch einmal Zeit in ihren Gastfamilien verbringen. Insgesamt fühlen sich zehn Tage immer zu kurz an, doch beide Schulen haben ihre jeweiligen Programme so ausgerichtet, dass die Schüler diese kurze Zeit optimal nutzen konnten und viel von der jeweils anderen Kultur erleben und viel Neues kennenlernen konnten, wie zum Beispiel eine Judo-Schnupperstunde. Da für viele bald die Frage aufkommen wird, auf welche Universität sie gehen wollen, hatten die japanischen Schülerinnen und Schüler auch die Möglichkeit, sich die Goethe Universität anzusehen, welche zwischen den Wirtschaftsfakultäten mit der Yokohama City University eine Partnervereinbarung pflegt.

Nachdem der Schüleraustausch zwischen den beiden Schulen nun so erfolgreich angelaufen ist, soll er im Rhythmus von 2 Jahren fortgeführt werden.

Einen Artikel über die Reise der Frankfurter Schüler nach Yokohama finden Sie hier.

Eine getanzte Liebesgeschichte und drei energetische Workshops in Frankfurt

Yô Nakamura und Yuya Igarashi verzaubern Publikum und Teilnehmer des Künstleraustauschs

Wenn Yô Nakamura eine Choreografie ausarbeitet, dann reiht sie nicht Techniken und Formen an einander, sie versetzt sich in die Lyrics hinein und erfindet eine Geschichte, die sie dann auf der Bühne mit ihrem Tanz erzählt.

Beim Main Matsuri in Frankfurt verzauberte sie mit ihrem humoristischen Künstlerkollegen Yuya Igarashi zunächst auf der Bühne mit einer 20-minütigen Performance das Publikum des Japanfests. Der moderne Tanzstil erzählte von den Höhen und Tiefen, aber vor allem von der Romantik einer Liebesgeschichte, die das Publikum in ihren Bann zog. Eine Gesangseinlage von Herrn Igarashi, für die er den Refrain des Liedes „Hotel Riverside“ sogar auf Deutsch statt auf Japanisch sang, und Einlagen seines eigenen humorvollen Tanzstils, rundeten die Performance perfekt ab.

Fortsetzung des Künstleraustauschs

Nachdem letztes Jahr ein Frankfurter Künstler Yokohama besucht hatte, führte Frau Nakamura den Künstleraustausch zwischen den Partnerstädten fort und brachte in drei verschiedenen Workshops den Teilnehmern zu japanischer Popmusik wie „Sun“ von Hoshino Gen, eine moderne Choreografie bei. Durch die Zusammenarbeit mit der Stadt Frankfurt konnten die Workshops an drei auf einander folgenden Tagen kostenlos angeboten werden.

Der Abschluss-Workshop konnte für interessierte Schüler der Schule am Ried stattfinden, zu dem sich sogar ein Schüler vom anderen Ende der Stadt aufgemacht hatte, um teilnehmen zu können. Durch diesen Workshop konnten vor allem auch die Schüler am deutsch-japanischen Austausch teilnehmen, die in diesem Jahr nicht die Partnerschule Sakuragaoka in Yokohama besuchen können.

In diesen Workshops wurde nicht allein die Choreografie behandelt, sondern vor allem verschiedene Techniken, um eine Choreografie zu entwickeln, eine Pose mit Leben zu füllen und ein abstraktes Gefühl mit einer Tanzpose zu interpretieren.

Die Teilnehmer, insgesamt eine sehr bunte deutsch-japanische Mischung aus jung und jung geblieben, und auch Frau Nakamura hatten sehr viel Spaß an diesen energetischen Bewegungsabfolgen und der gelungenen Zusammenarbeit insgesamt.

Neben der Stadt Frankfurt, gebührt auch dem Frankfurt Yokohama Citizens Network Dank für die Unterstützung dieses Künstleraustauschs. So nahm die Leiterin der Asienabteilung des Internationalen Büros stellvertretend für die Stadt Frankfurt Frau Nakamura in Empfang und die Vorsitzende des Citizens Networks ermöglichte Frau Nakamura einen kulturellen Rundgang durch Frankfurt.

Wenn Sie Interesse am Tanzen und an verschiedenen Tanzstilen haben, können Sie noch bis zum 30.09.2018 in Yokohama das Dance Dance Dance Festival besuchen und selbst teilnehmen oder Performances in der ganzen Stadt bewundern. Yô Nakamura ist ebenfalls sehr aktiv bei diesem Festival und würde sich freuen, einige Teilnehmer der Workshops oder Zuschauer der Performance wiederzusehen.

Wir informieren Sie gerne, was Sie in Yokohama sonst noch erleben können.

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Der Künstleraustausch tanzt sich in die nächste Runde!

Die Tänzerin Yo Nakamura studierte 2009 zeitgenössischen Tanz bei Shuji Onodera, Ryohei Kondo and Ko Murobushi und arbeitete als deren Choreografieassistentin. 2010 begann sie, selbst Choreografien und Tanzprojekte zu erarbeiten. Dabei erzählen ihr Tanzstil in Verbindung mit Musik und Sprache die Geschichte der Stücke.

International erfolgreich

Wenn sie nicht als Tänzerin unterwegs ist, arbeitet sie als Regisseurin und Choreografin. Yo Nakamura war außerdem als Tänzerin in japanischen Fernsehspots oder internationalen Musicvideos zu sehen. Seit sie 2014 in Sibiu, Rumänien ihr erstes Soloprojekt im Ausland hatte, gewann sie schon einige Preise und ist mit ihren Choreografien nun ein regelmäßiger Gast auf internationalen Tanzfestivals in Europa und Südamerika.

In diesem Jahr ist sie nicht nur am Mainfranken Theater Würzburg für die Choreografie bei NIXON IN CHINA verantwortlich, sondern wird auch beim Main Matsuri in Frankfurt einen Auftritt haben. Anschließend wird sie einen Workshop geben und so den im vergangenen Jahr begonnenen Künstleraustausch zwischen den Partnerstädten Yokohama und Frankfurt fortführen. Geplant ist, dass sie hierfür Unterstützung von einem Frankfurter Künstler bekommt.

Weitere Informationen zu Yo Nakamura finden Sie hier.

Fotos: ©Yo Nakamura & ©bozzo

 

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Der Schüleraustausch in den besten Händen

Es sind noch gar nicht alle Details des neuen Schüleraustauschprogramms geklärt, der in diesem Jahr zwischen der Schule am Ried Frankfurt und der Sakuragaoka Oberschule Yokohama stattfinden wird, da ist die Schule am Ried schon lange beschäftigt, sich um Austauschschüler aus Yokohama zu kümmern. Das macht die Schule natürlich nicht erst seit gestern, sondern schon einige Jahre. Und so waren auch in diesem März zwei Austauschschüler aus Yokohama in Frankfurt, die von der Stadt Frankfurt im Römer empfangen wurden und bei Schülern der Schule am Ried eine Gastfamilie hatten. Doch auch die Gastschüler, die Ende März von der Japanisch-Deutschen-Gesellschaft als Gewinner eines Wettbewerbs nach Frankfurt kamen, fanden bei Schülern der Schule am Ried ein freundliches Zuhause.

Das Interesse an Yokohama wächst

Studienkoordinatorin Frau Dr. Lembeck sah diesen zweiten Austausch als Möglichkeit an, mehr Schüler an den Austausch zwischen Japan und Deutschland heranzuführen beziehungsweise mehr Schülern die Möglichkeit zu geben, sich daran zu beteiligen. Denn leider können im Herbst von den 500 Schülern nur 15 mit nach Yokohama und die Anzahl an Bewerbern ist groß. Auch in der Japan AG der Schule nehmen jede Woche Japanfans teil und die Austauschschüler aus Yokohama konnten diese ebenfalls besuchen.

Im April besuchten auch wir die Japan AG und vermittelten den Schülern vorab schon einmal einen Eindruck von der Stadt, die sie in Zukunft besser kennenlernen werden. In dieser ersten Präsentation ging es zunächst um Yokohamas Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten. Die Schüler konnten sehen, wie die große Hafenstadt im Anime dargestellt wird, ein Thema das besonders die junge Generation begeistert, und am Ende ein Rezept des typischen Ramengerichts Sanmamen mit nach Hause nehmen.

Da die Schüler sich nicht nur für die Kultur, sondern auch für die Geschichte und Politik interessieren, werden wir sie kurz vor der großen Reise noch einmal besuchen und weitere Informationen über Yokohama vermitteln.

 

Förderung der jungen Generation

Für die Partnerstädte Yokohama und Frankfurt ist die Schule am Ried ein starker Partner, der durch die Förderung dieses Austauschprogramms entscheidend dazu beiträgt, weltoffene, tolerante und gebildete junge Persönlichkeiten hervorzubringen.

Sie möchten mehr über den Schüleraustausch zwischen Yokohama und Frankfurt oder weitere Austauschmöglichkeiten erfahren? Rufen Sie uns an.

BlütenfestLohrberg2018-Apfelblüte

Blütenfest am Lohrberg & Frankfurt-Yokohama Tombola

Das Blütenfest am Lohrberg wird wieder einmal an Frankfurts höchstem Punkt stattfinden. Von hier blickt man über Weinhänge auf die Skyline der Stadt. Der Frankfurt Yokohama Bürgerverein bringt auch dieses Jahr die japanische und deutsche Kultur zusammen.

Denn auch, wenn in Frankfurt nicht so viele Kirschblüten blühen, wie in Japan, blüht auf dem Lohrberg doch wenigstens die Apfelblüte reichlich und bildet eine schöne Kulisse für ein Fest der Begegnungen. Obwohl das diesjährige Blütenfest keinen so besonderen Japanbezug hat, wie letztes Jahr, vertritt der Bürgerverein die Stadt Yokohama und die japanische Kultur mit großem Engagement an einem Informationstand.

Deutsch-japanische Spezialitäten

Bei deutschen und japanischen Spezialitäten oder speziellen deutsch-japanischen Eigenkreationen, wie zum Beispiel dem Apfelsecco mit einem Schuss Kirschblütengeschmack, kann man beim Partnerstädtequiz die Partnerstädte Frankfurt und Yokohama besser kennenlernen und mit etwas Glück bei der Tombola Preise mit Deutschland- oder Japanbezug gewinnen.

Die Einladung des Bürgervereins mit weiteren Informationen finden Sie hier.

Weitere Informationen vom Veranstalter Main Äppelhaus.

Hier finden Sie einen Bericht über das Blütenfest 2017, bei dem auch hochrangige Gäste aus Yokohama und Frankfurt zugegen waren.

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Künstleraustausch – Auftakt mit großem Motto!

Der neue Künstleraustausch zwischen Yokohama und Frankfurt begann für Justus Becker, den Graffiti Künstler aus Frankfurt, mit der ersten Mahlzeit in Japan: Ramen im Shin-Yokohama Ramen Museum. Am 2.11. wurde Herr Becker dann zunächst von dem Leiter des Büros für Internationale Angelegenheiten, Herrn Isamu Ishikawa empfangen. Beide Seiten brachten ihre Freude über den neu entstandenen Austausch zwischen den Partnerstädten zum Ausdruck und insgeheim waren schon alle sehr gespannt auf den Workshop an der Kunsthochschule Yokohama und das große Kunstwerk, für das Herr Becker extra angereist war. 

 

Am Samstag, den 4.11. begann das große Wandbildprojekt an einer Hauswand der Kunsthochschule Yokohama. Den ganzen Tag malte Justus Becker an dem großen Frauengesicht, auf dem sich eine Weltkarte spiegelte, mit Japan im Zentrum. An diesem Tag bereitete er das Bild so weit vor, dass er am darauffolgenden Sonntag bei der öffentlichen Vorführung die Vollendung des Bilds demonstieren konnte.

Sonntag, der 5.11. war das große Finale der Reise von Herrn Becker und gleichzeitig der Auftakt zum Künstleraustausch zwischen den Partnerstädten. Am Morgen zeigte er einer Gruppe von Studenten die Techniken des Sprühens und ließ sie ein Konzept ausarbeiten, das sie als Gruppenbild auf eine große Leinwand aufbringen konnten. Später, als der parallel verlaufende Sony Digital Arts Workshop unter der Leitung von Künstlerin Kasumi Yoshida beendet war, kamen auch diese Teilnehmer noch hinzu.

Die Studenten meisterten die Technik des Sprühens und am Ende konnten beide Gruppen ein Werk präsentieren, das sich künstlerisch durchaus sehen lassen konnte und das trotz strengem Zeitplan. Die erste Hürde war zur vollen Zufriedenheit aller Beteiligten gemeistert und nun folgte das wirkliche Finale. Vor vielen Zuschauern vollendete Justus Becker das Wandgemälde und setzte dem Bild schließlich noch das Motto hinzu unter dem es entstanden war und unter dem auch die Teilnehmer des Workshops sich ihr Konzept überlegt hatten: „Don’t bury your dreams, put them to reality“.

Neben der Schönheit fürs Auge wollte Justus Becker mit seinem Werk den Studenten natürlich auch eine Botschaft vermitteln. Zum einen, dass die Studenten das Motto umsetzen und an sich selbst und ihre Talente zu glauben. Zum anderen aber auch, dass sie eine Weltoffenheit entwickeln, die solche Austauschprojekte und die Verbindung über alle Grenzen hinaus möglich macht. Dies gilt natürlich auch für alle anderen Betrachter und sollte sich beim Betrachten jemand finden, der inspiriert wurde von der künstlerischen Ausdrucksform und deshalb selbst einmal zur Spraydose greift, wäre dies Herrn Becker eine besondere Freude.

Der Beginn dieses Künstleraustauschs zwischen Yokohama und Frankfurt war ein voller Erfolg und es war eine große Freude, die Entstehung eines so großen Bilds live miterleben zu können. Vielleicht bahnt sich dank der Offenheit von Herrn Becker und der Leiter der Kunsthochschule Yokohama schon ein weiteres Projekt an. In jedem Falle werden wir 2018 einen oder mehrere Künstler aus Yokohama in Frankfurt begrüßen können, um diesen Austausch fortzuführen.

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Neuer Schüleraustausch vertieft die Städtepartnerschaft!

Am Dienstag, den 14.11. wurde die Schulpartnerschafts-vereinbarung zwischen der Yokohama Sakuragaoka Oberschule und der Frankfurter Schule am Ried unterzeichnet. Im Rahmen der Städtepartnerschafts-vereinbarung zwischen Yokohama und Frankfurt, werden sich künftig abwechselnd Schülergruppen beider Schulen gegenseitig besuchen, am Unterricht der Partnerschule teilnehmen und in Gastfamilien wohnen. Ein solcher Austausch bringt viele neue Freundschaften unter den Schülern, aber auch eine tiefe Verbundenheit zwischen den Schulen mit sich.

Gemeinsames Engagement

Beide Schulen haben gemeinsam, dass ihre Erziehung Selbstbestimmung und Unabhängigkeit, sowie Respekt, Individualität und Talente fördert. Beide Seiten erhoffen sich, dass durch diese Vereinbarung Japan und Deutschland noch ein Stück näher zusammenrücken und von einander lernen können. Die Schüler können in ihren Heimatstädten von der jeweils anderen Stadt berichten und so auch andere motivieren, die Stadt einmal zu besuchen. Außerdem werden die Schüler einen Erfahrungsschatz erhalten, der sie ihr ganzes Leben lang begleiten und prägen wird.

Der Schulleiter der Sakuragaoka Oberschule, Hisao Nakajima äußerte, es sei ihm eine besondere Freude, dass die neue Schulpartnerschaft gerade zum Zeitpunkt des 90. Jubiläums seiner Schule geschlossen werden konnte und dass er sich für seine Schüler wünsche, dass sie durch das Austauschprogramm die andere Kultur zu verstehen lernen und zu internationalen, weltoffenen Menschen heranwachsen.

Christof Gans, Schulleiter der Schule am Ried freute sich ebenfalls sehr über die Vereinbarung. Er sieht große Chancen in diesem Austausch nicht nur für seine Schüler, sondern auch für das Kollegium, das ebenfalls von den Projekten in Form von Erfahrungen und schönen Erlebnissen profitieren wird. Er habe die Japanische Kultur und die Japaner selber immer als sehr warmherzig empfunden und wünsche sich für die Teilnehmer, dass sie eine tiefe Verbindung untereinander entwickeln mögen.
Die genauen Abläufe, sowie das genaue Programm ist in Bearbeitung, so dass ab 2018 der Schüleraustausch mit dem ersten Besuch einer Schülergruppe beginnen kann. Für die Städtepartnerschaft zwischen Yokohama und Frankfurt ist diese neue Schulpartnerschaft eine weitere Vertiefung der Freundschaft und ein Grund zu großer Freude.

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Yokohama und Frankfurt rufen Künstleraustausch ins Leben!

Wir freuen uns, im Rahmen der Partnerschaftsvereinbarung der Stadt Frankfurt und der Stadt Yokohama, die Vorankündigung verbreiten zu können, dass in diesem Jahr ein Künstleraustausch zwischen den beiden Städten beginnt. Anfang November besucht Justus Becker, Streetart Künstler aus Frankfurt und vielen besser bekannt unter dem Namen COR (lat. Herz), die Universität der Künste Yokohama. Dort wird er in einem Workshop etwa 20 StudentInnen beibringen, wie man mit Spraydosen Kunst kreiert, die fernab von langweiligen Tags, also Namenskürzeln o.ä. liegt. Damit mag Justus Becker wie jeder andere Graffiti-Künstler begonnen haben. Doch was er jetzt an die Wände bringt, ist Kunst auf hohem Niveau.

Das wird nicht nur in dem Workshop deutlich werden, in dem die Studenten ein Werk auf Holzleinwänden kreieren werden, sondern auch in dem persönlichen 3x5m Artwork, das Herr Becker eigens für diesen Anlass entworfen hat und an der Universität in Yokohama an eine Gebäudewand bringen wird. Unterstützt wird er bei diesem Programm von der Tokioter Wandmalerin und VR Künstlerin Kasumi Yoshida und begleitet wird das Ganze von Sony Media. Auch unser Büro wird diesen Austausch begleiten und Herrn Becker tatkräftig unterstützen. Im nächsten Jahr soll dann ein Künstler oder eine Künstlergruppe aus Yokohama nach Frankfurt kommen.

Artwork ©Justus Becker

17. Japanisches Film Festival Nippon Connection

Auch dieses Jahr feierten die Frankfurter mit dem großen Film Festival NipponConnection die Beziehung zwischen Deutschland und Japan. Dass dieses Fest, das größte seiner Art außerhalb Japans, eine bedeutungsträchtige Plattform für Regisseure und Künstler geworden ist, steht spätestens mit dem Besuch von Superstar Koji Yakusho fest. Dieser erhielt auf dem diesjährigen, bereits 17. Fest den Nippon Honor Award.

Zu Ehren der Städtepartnerschaft zwischen Frankfurt und Yokohama, offiziell im Römer willkommen geheißen von der Stadträtin Nazarenus-Vetter, waren die Regisseure Rina Tanaka und Taruto Fuyama von der Tokyo Universität der Künste anwesend und präsentierten Kurzfilme aus ihrer Feder oder von ihren Studenten. Im Anschluss dieser Präsentationen, beantworteten sie Fragen des Publikums.

Eine wichtige Frage lautete: ‚Wohin geht all die Kreativität, die wir hier sehen können? Die großen Animeproduzenten scheinen nur noch Einheitsbrei zu produzieren.‘

In der Tat war das Maß an Kreativität in den kurzen Animationsfilmen der Studenten von Herrn Fuyama, sehr hoch und von solcher Vielfalt, wie die Filmbranche sie sich nur wünschen kann. Herr Fuyama antwortete darauf, dass die Absolventen der Universität, wenn sie in einem der besagten Produktionshäusern zu arbeiten beginnen, ganz zu Anfang einfach noch nicht die Chance erhielten, eigene und neue Ideen einzubringen, die zu einer Veränderung des bestehenden Animemarkts führen könnten.

Das Festival war viel besucht, ebenso wie die Merchandise- und Informationsstände und Workshops. Zu der Unterstützung des Festivals von Seiten des Yokohama Offices, gehörte auch ein Nadelfilzworkshop, geleitet von Saskia Kordatzki, dessen Einnahmen vollständig der NipponConnection zugutekamen. Die jungen bis jung gebliebenen Teilnehmer stellten mit der einfachen Technik viele niedliche kleine Maskottchen her.

Chief Representative Takashi Yanagisawa begrüßte die Direktoren und Zuschauer vor den Filmvorführungen und konnte den kurzen Moment nutzen, auch Yokohama vorzustellen.

BlütenfestFrankfurtYokohamaDelegation2017

Frankfurt und Yokohama läuten gemeinsam den Frühling ein

Das vom MainÄppelhaus Lohrberg organisierte Blütenfest an Frankfurts höchstem Punkt, war in vielerlei Hinsicht ein voller Erfolg. Dieses Jahr hatte das Fest einen speziellen Japanbezug und so auch einige japanische Programmpunkte wie eine Bon-Odori Vorführung. Speziell für die Stadt Yokohama war dieser Tag ein schöner Anlass für Begegnung und Austausch.

Zum einen konnte das Frankfurter Yokohama Citizens Network sich und die Stadt Yokohama bei gutem Wetter mit einem Stand präsentieren und mit bunten deutsch-japanischen Köstlichkeiten und Kalligrafie viele Interessierte begeistern.

Zum anderen konnten Frau Pfreundschuh, als Verträterin der Stadt Frankfurt, der stellvertretende Konsul Herr Tsunoda und sechs Abgeordnete aus Yokohama, Herr Makoto Sakai, Herr Masaru Kurokawa, Herr Takeshi Shibuya, Herr Katsunori Seki, Herr Masato Yamashita und Herr Tadanori Watanabe, sich auf diesem Blütenfest treffen und einmal direkt austauschen. Vor einem großen Publikum warben Sie für den Zusammenhalt der Kulturen und die weitere Zusammenarbeit beider Städte.

Die hohe Besucherzahl zeigt ebenfalls, dass es Yokohama und Frankfurt gelungen ist, hier am Lohrberg gemeinsam den Frühling einzuläuten.

Weitere Informationen finden Sie in diesem Artikel der Frankfurter Rundschau.

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