Eine getanzte Liebesgeschichte und drei energetische Workshops in Frankfurt

Yô Nakamura und Yuya Igarashi verzaubern Publikum und Teilnehmer des Künstleraustauschs

Wenn Yô Nakamura eine Choreografie ausarbeitet, dann reiht sie nicht Techniken und Formen an einander, sie versetzt sich in die Lyrics hinein und erfindet eine Geschichte, die sie dann auf der Bühne mit ihrem Tanz erzählt.

Beim Main Matsuri in Frankfurt verzauberte sie mit ihrem humoristischen Künstlerkollegen Yuya Igarashi zunächst auf der Bühne mit einer 20-minütigen Performance das Publikum des Japanfests. Der moderne Tanzstil erzählte von den Höhen und Tiefen, aber vor allem von der Romantik einer Liebesgeschichte, die das Publikum in ihren Bann zog. Eine Gesangseinlage von Herrn Igarashi, für die er den Refrain des Liedes „Hotel Riverside“ sogar auf Deutsch statt auf Japanisch sang, und Einlagen seines eigenen humorvollen Tanzstils, rundeten die Performance perfekt ab.

Fortsetzung des Künstleraustauschs

Nachdem letztes Jahr ein Frankfurter Künstler Yokohama besucht hatte, führte Frau Nakamura den Künstleraustausch zwischen den Partnerstädten fort und brachte in drei verschiedenen Workshops den Teilnehmern zu japanischer Popmusik wie „Sun“ von Hoshino Gen, eine moderne Choreografie bei. Durch die Zusammenarbeit mit der Stadt Frankfurt konnten die Workshops an drei auf einander folgenden Tagen kostenlos angeboten werden.

Der Abschluss-Workshop konnte für interessierte Schüler der Schule am Ried stattfinden, zu dem sich sogar ein Schüler vom anderen Ende der Stadt aufgemacht hatte, um teilnehmen zu können. Durch diesen Workshop konnten vor allem auch die Schüler am deutsch-japanischen Austausch teilnehmen, die in diesem Jahr nicht die Partnerschule Sakuragaoka in Yokohama besuchen können.

In diesen Workshops wurde nicht allein die Choreografie behandelt, sondern vor allem verschiedene Techniken, um eine Choreografie zu entwickeln, eine Pose mit Leben zu füllen und ein abstraktes Gefühl mit einer Tanzpose zu interpretieren.

Die Teilnehmer, insgesamt eine sehr bunte deutsch-japanische Mischung aus jung und jung geblieben, und auch Frau Nakamura hatten sehr viel Spaß an diesen energetischen Bewegungsabfolgen und der gelungenen Zusammenarbeit insgesamt.

Neben der Stadt Frankfurt, gebührt auch dem Frankfurt Yokohama Citizens Network Dank für die Unterstützung dieses Künstleraustauschs. So nahm die Leiterin der Asienabteilung des Internationalen Büros stellvertretend für die Stadt Frankfurt Frau Nakamura in Empfang und die Vorsitzende des Citizens Networks ermöglichte Frau Nakamura einen kulturellen Rundgang durch Frankfurt.

Wenn Sie Interesse am Tanzen und an verschiedenen Tanzstilen haben, können Sie noch bis zum 30.09.2018 in Yokohama das Dance Dance Dance Festival besuchen und selbst teilnehmen oder Performances in der ganzen Stadt bewundern. Yô Nakamura ist ebenfalls sehr aktiv bei diesem Festival und würde sich freuen, einige Teilnehmer der Workshops oder Zuschauer der Performance wiederzusehen.

Wir informieren Sie gerne, was Sie in Yokohama sonst noch erleben können.

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Der Künstleraustausch tanzt sich in die nächste Runde!

Die Tänzerin Yo Nakamura studierte 2009 zeitgenössischen Tanz bei Shuji Onodera, Ryohei Kondo and Ko Murobushi und arbeitete als deren Choreografieassistentin. 2010 begann sie, selbst Choreografien und Tanzprojekte zu erarbeiten. Dabei erzählen ihr Tanzstil in Verbindung mit Musik und Sprache die Geschichte der Stücke.

International erfolgreich

Wenn sie nicht als Tänzerin unterwegs ist, arbeitet sie als Regisseurin und Choreografin. Yo Nakamura war außerdem als Tänzerin in japanischen Fernsehspots oder internationalen Musicvideos zu sehen. Seit sie 2014 in Sibiu, Rumänien ihr erstes Soloprojekt im Ausland hatte, gewann sie schon einige Preise und ist mit ihren Choreografien nun ein regelmäßiger Gast auf internationalen Tanzfestivals in Europa und Südamerika.

In diesem Jahr ist sie nicht nur am Mainfranken Theater Würzburg für die Choreografie bei NIXON IN CHINA verantwortlich, sondern wird auch beim Main Matsuri in Frankfurt einen Auftritt haben. Anschließend wird sie einen Workshop geben und so den im vergangenen Jahr begonnenen Künstleraustausch zwischen den Partnerstädten Yokohama und Frankfurt fortführen. Geplant ist, dass sie hierfür Unterstützung von einem Frankfurter Künstler bekommt.

Weitere Informationen zu Yo Nakamura finden Sie hier.

Fotos: ©Yo Nakamura & ©bozzo

 

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Der Schüleraustausch in den besten Händen

Es sind noch gar nicht alle Details des neuen Schüleraustauschprogramms geklärt, der in diesem Jahr zwischen der Schule am Ried Frankfurt und der Sakuragaoka Oberschule Yokohama stattfinden wird, da ist die Schule am Ried schon lange beschäftigt, sich um Austauschschüler aus Yokohama zu kümmern. Das macht die Schule natürlich nicht erst seit gestern, sondern schon einige Jahre. Und so waren auch in diesem März zwei Austauschschüler aus Yokohama in Frankfurt, die von der Stadt Frankfurt im Römer empfangen wurden und bei Schülern der Schule am Ried eine Gastfamilie hatten. Doch auch die Gastschüler, die Ende März von der Japanisch-Deutschen-Gesellschaft als Gewinner eines Wettbewerbs nach Frankfurt kamen, fanden bei Schülern der Schule am Ried ein freundliches Zuhause.

Das Interesse an Yokohama wächst

Studienkoordinatorin Frau Dr. Lembeck sah diesen zweiten Austausch als Möglichkeit an, mehr Schüler an den Austausch zwischen Japan und Deutschland heranzuführen beziehungsweise mehr Schülern die Möglichkeit zu geben, sich daran zu beteiligen. Denn leider können im Herbst von den 500 Schülern nur 15 mit nach Yokohama und die Anzahl an Bewerbern ist groß. Auch in der Japan AG der Schule nehmen jede Woche Japanfans teil und die Austauschschüler aus Yokohama konnten diese ebenfalls besuchen.

Im April besuchten auch wir die Japan AG und vermittelten den Schülern vorab schon einmal einen Eindruck von der Stadt, die sie in Zukunft besser kennenlernen werden. In dieser ersten Präsentation ging es zunächst um Yokohamas Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten. Die Schüler konnten sehen, wie die große Hafenstadt im Anime dargestellt wird, ein Thema das besonders die junge Generation begeistert, und am Ende ein Rezept des typischen Ramengerichts Sanmamen mit nach Hause nehmen.

Da die Schüler sich nicht nur für die Kultur, sondern auch für die Geschichte und Politik interessieren, werden wir sie kurz vor der großen Reise noch einmal besuchen und weitere Informationen über Yokohama vermitteln.

 

Förderung der jungen Generation

Für die Partnerstädte Yokohama und Frankfurt ist die Schule am Ried ein starker Partner, der durch die Förderung dieses Austauschprogramms entscheidend dazu beiträgt, weltoffene, tolerante und gebildete junge Persönlichkeiten hervorzubringen.

Sie möchten mehr über den Schüleraustausch zwischen Yokohama und Frankfurt oder weitere Austauschmöglichkeiten erfahren? Rufen Sie uns an.

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Issei Otake und sein Team auf dem Weg ins Finale

Seit wir mit Herrn Issei Ôtake Ende Januar ein Interview führen konnten, ist er mit seinem Team United Volleys schon bis ins Halbfinale gekommen und kämpft nun am 18.04.2018 um den Einzug in das Finale um die Deutsche Meisterschaft.

Wir möchten ihn und sein Team auf diesem Weg natürlich gern unterstützen und freuen uns, diesen Termin ankündigen zu können:

"Japanischer Volleyball-Nationalspieler Issei Otake mit den United Volleys im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft

Exklusive 5 Euro-Tickets für das Spiel am 18. April in der Fraport Arena in Frankfurt

Der japanische Nationalspieler Issei Otake trifft mit seinem Volleyball-Club United Volleys aus Frankfurt im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft auf den amtierenden Titelträger Berlin Recycling Volleys. Im vergangenen Jahr war an dieser Stelle gegen die Hauptstädter Schluss. Dieses Jahr wollen die Hessen Historisches schaffen und zum ersten Mal in ihrer noch jungen Geschichte ins Finale einziehen. Das Auftaktmatch findet am 14. April in Berlin statt. Am Mittwoch, 18. April, steigt um 19 Uhr in der Fraport Arena in Frankfurt das zweite Spiel der „Best of three“-Serie. Helft Issei Otake und seinen Mitspielern, die Fraport Arena in einen Hexenkessel zu verwandeln und die Sensation zu schaffen. Unter diesem Link könnt ihr euch vergünstigte Tickets für 5 Euro sichern. Der Code lautet „UnitedVolleys2018“.

Wir wünschen euch viel Spaß!

United Volleys Frankfurt"

BlütenfestLohrberg2018-Apfelblüte

Blütenfest am Lohrberg & Frankfurt-Yokohama Tombola

Das Blütenfest am Lohrberg wird wieder einmal an Frankfurts höchstem Punkt stattfinden. Von hier blickt man über Weinhänge auf die Skyline der Stadt. Der Frankfurt Yokohama Bürgerverein bringt auch dieses Jahr die japanische und deutsche Kultur zusammen.

Denn auch, wenn in Frankfurt nicht so viele Kirschblüten blühen, wie in Japan, blüht auf dem Lohrberg doch wenigstens die Apfelblüte reichlich und bildet eine schöne Kulisse für ein Fest der Begegnungen. Obwohl das diesjährige Blütenfest keinen so besonderen Japanbezug hat, wie letztes Jahr, vertritt der Bürgerverein die Stadt Yokohama und die japanische Kultur mit großem Engagement an einem Informationstand.

Deutsch-japanische Spezialitäten

Bei deutschen und japanischen Spezialitäten oder speziellen deutsch-japanischen Eigenkreationen, wie zum Beispiel dem Apfelsecco mit einem Schuss Kirschblütengeschmack, kann man beim Partnerstädtequiz die Partnerstädte Frankfurt und Yokohama besser kennenlernen und mit etwas Glück bei der Tombola Preise mit Deutschland- oder Japanbezug gewinnen.

Die Einladung des Bürgervereins mit weiteren Informationen finden Sie hier.

Weitere Informationen vom Veranstalter Main Äppelhaus.

Hier finden Sie einen Bericht über das Blütenfest 2017, bei dem auch hochrangige Gäste aus Yokohama und Frankfurt zugegen waren.

Großer Workshop für Kinder der Deutschen Schule in Tokyo Yokohama

3 R Workshop – Reduce, Reuse, Recycle

Am 6.2.2018 unternahmen die Kindergartenschüler der Deutschen Schule in Tokyo Yokohama einen Ausflug in das Tsuzuki Bezirksamt und zur Müllverbrennungsanlage. Durch ein Quiz über Mülltrennung und die Besichtigung eines Müllabfuhrwagens wurde der Ausflug zu einem spannenden Erlebnis für die Kleinen, der nicht nur dafür sorgte, dass die Kinder das Müllverwertungssystem der Stadt besser verstehen lernen, sondern auch dafür, dass sie dieses Wissen an ihre Eltern weitergeben können und auch die Lehrer der Deutschen Schule das System verständlich lehren können.

Regelmäßige Projekte für Kinder

Deartige Projekte werden in Tsuzuki häufiger für die ansässigen Kinder unternommen, da viele Deutsche Familien in diesem Stadtteil wohnen. So wurde am 28.11.2017 beispielsweise in Zusammenarbeit mit Bosch, Ikea Japan, Sakata no Tane und dem Goethe Institut, ein kleiner Austausch zwischen Schülern der deutschen Schule und der städtischen Chigasakidai Grundschule arrangiert, bei dem es speziell um den Umgang mit Müll ging.

Vorgestellt wurde das 3R Prinzip: Reduce (Abfälle reduzieren), Reuse (Mehrfachverwendung von Dingen) und Recycle (Wiederverwertung von Müll), ein System, das den Schülern von Ikea Japan vorgestellt wurde. Auch an diesem Tag konnten sich die Kinder einen Müllabfuhrwagen und die Müllverbrennungsanlage ansehen. Anschließend erstellten sie entsprechende Plakate, um das System zu verdeutlichen.

Das Tsuzuki Büro informiert nicht nur Schulklassen, sondern versorgt auch deutsche Firmen in Yokohama mit entsprechenden Erklärungspostern, die dann in der Firma aufgehängt werden können.

Sie haben Fragen zur Deutschen Schule oder zum Leben und Arbeiten in Yokohama? Wir nehmen uns gern Zeit für Ihre Anfragen.

IsseiOtake_HenningWegter_UnitedVolleys

Frankfurt und Yokohama – auch im Sport eine starke Partnerschaft

Japanischer Nationalspieler wechselt zu Volleyball-Erstligist United Volleys Frankfurt

Kurz vor Saisonstart im Oktober 2017, steigt Nationalspieler Issei Otake auf der Diagonal-Position in das erfolgreiche Volleyball-Erstligisten-Team am Main ein. Der 21-jährige Angreifer war dem Team schon während des Sommers in der World League durch seine Leistung im Nationalteam der „Drachengötter“ aufgefallen und kann sein Potential nun bei den United Volleys in einem Team, das junge Talente stark fördert, unter Beweis stellen.

Volleyball im Blut

Der zwei Meter große „Newnited“ wurde in Kawasaki am Rande der Frankfurter Partnerstadt Yokohama geboren und hat das Volleyballfieber quasi vererbt bekommen: Seine ältere Schwester Riho ist ebenfalls Nationalspielerin, Vater Hideyuki erreichte beim olympischen Volleyballturnier 1992 in Barcelona sogar Platz sechs.

Teamgeist

Ende Januar hatten wir vom Yokohama Office Frankfurt die Gelegenheit, nach dem verdient 3:1 gewonnenen Spiel gegen die SWD powervolleys Düren ein Gespräch mit Herrn Otake zu führen. Er sagte uns, dass er sich mittlerweile an das Leben in Deutschland gewöhnt habe, die Sprache allerdings öfters noch ein Hindernis sei. Deutsch spreche er gar nicht, aber mit Englisch komme er zurecht. Das Team habe ihn sehr freundlich aufgenommen und da die Teamsprache größtenteils Englisch ist, komme er auch im Team sehr gut zurecht.

„Es freut mich sehr, im Team einer Stadt spielen zu können, die durch die Städtepartnerschaft so eng mit meiner Heimatstadt verbunden ist.“, sagte er uns und wünschte sich von den in Frankfurt lebenden Japanern, dass sie ihn auch weiterhin unterstützen, anfeuern und zu seinen Spielen kommen mögen. Bis Mai 2018 ist Herr Otake noch im Team der United Volleys.

Weitere Informationen zu Issei Otake und seinem Team finden Sie in der offiziellen Pressemitteilung der United Volleys.

Tickets und Spieltermine finden Sie hier

©United Volleys

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Künstleraustausch – Auftakt mit großem Motto!

Der neue Künstleraustausch zwischen Yokohama und Frankfurt begann für Justus Becker, den Graffiti Künstler aus Frankfurt, mit der ersten Mahlzeit in Japan: Ramen im Shin-Yokohama Ramen Museum. Am 2.11. wurde Herr Becker dann zunächst von dem Leiter des Büros für Internationale Angelegenheiten, Herrn Isamu Ishikawa empfangen. Beide Seiten brachten ihre Freude über den neu entstandenen Austausch zwischen den Partnerstädten zum Ausdruck und insgeheim waren schon alle sehr gespannt auf den Workshop an der Kunsthochschule Yokohama und das große Kunstwerk, für das Herr Becker extra angereist war. 

 

Am Samstag, den 4.11. begann das große Wandbildprojekt an einer Hauswand der Kunsthochschule Yokohama. Den ganzen Tag malte Justus Becker an dem großen Frauengesicht, auf dem sich eine Weltkarte spiegelte, mit Japan im Zentrum. An diesem Tag bereitete er das Bild so weit vor, dass er am darauffolgenden Sonntag bei der öffentlichen Vorführung die Vollendung des Bilds demonstieren konnte.

Sonntag, der 5.11. war das große Finale der Reise von Herrn Becker und gleichzeitig der Auftakt zum Künstleraustausch zwischen den Partnerstädten. Am Morgen zeigte er einer Gruppe von Studenten die Techniken des Sprühens und ließ sie ein Konzept ausarbeiten, das sie als Gruppenbild auf eine große Leinwand aufbringen konnten. Später, als der parallel verlaufende Sony Digital Arts Workshop unter der Leitung von Künstlerin Kasumi Yoshida beendet war, kamen auch diese Teilnehmer noch hinzu.

Die Studenten meisterten die Technik des Sprühens und am Ende konnten beide Gruppen ein Werk präsentieren, das sich künstlerisch durchaus sehen lassen konnte und das trotz strengem Zeitplan. Die erste Hürde war zur vollen Zufriedenheit aller Beteiligten gemeistert und nun folgte das wirkliche Finale. Vor vielen Zuschauern vollendete Justus Becker das Wandgemälde und setzte dem Bild schließlich noch das Motto hinzu unter dem es entstanden war und unter dem auch die Teilnehmer des Workshops sich ihr Konzept überlegt hatten: „Don’t bury your dreams, put them to reality“.

Neben der Schönheit fürs Auge wollte Justus Becker mit seinem Werk den Studenten natürlich auch eine Botschaft vermitteln. Zum einen, dass die Studenten das Motto umsetzen und an sich selbst und ihre Talente zu glauben. Zum anderen aber auch, dass sie eine Weltoffenheit entwickeln, die solche Austauschprojekte und die Verbindung über alle Grenzen hinaus möglich macht. Dies gilt natürlich auch für alle anderen Betrachter und sollte sich beim Betrachten jemand finden, der inspiriert wurde von der künstlerischen Ausdrucksform und deshalb selbst einmal zur Spraydose greift, wäre dies Herrn Becker eine besondere Freude.

Der Beginn dieses Künstleraustauschs zwischen Yokohama und Frankfurt war ein voller Erfolg und es war eine große Freude, die Entstehung eines so großen Bilds live miterleben zu können. Vielleicht bahnt sich dank der Offenheit von Herrn Becker und der Leiter der Kunsthochschule Yokohama schon ein weiteres Projekt an. In jedem Falle werden wir 2018 einen oder mehrere Künstler aus Yokohama in Frankfurt begrüßen können, um diesen Austausch fortzuführen.

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Neuer Schüleraustausch vertieft die Städtepartnerschaft!

Am Dienstag, den 14.11. wurde die Schulpartnerschafts-vereinbarung zwischen der Yokohama Sakuragaoka Oberschule und der Frankfurter Schule am Ried unterzeichnet. Im Rahmen der Städtepartnerschafts-vereinbarung zwischen Yokohama und Frankfurt, werden sich künftig abwechselnd Schülergruppen beider Schulen gegenseitig besuchen, am Unterricht der Partnerschule teilnehmen und in Gastfamilien wohnen. Ein solcher Austausch bringt viele neue Freundschaften unter den Schülern, aber auch eine tiefe Verbundenheit zwischen den Schulen mit sich.

Gemeinsames Engagement

Beide Schulen haben gemeinsam, dass ihre Erziehung Selbstbestimmung und Unabhängigkeit, sowie Respekt, Individualität und Talente fördert. Beide Seiten erhoffen sich, dass durch diese Vereinbarung Japan und Deutschland noch ein Stück näher zusammenrücken und von einander lernen können. Die Schüler können in ihren Heimatstädten von der jeweils anderen Stadt berichten und so auch andere motivieren, die Stadt einmal zu besuchen. Außerdem werden die Schüler einen Erfahrungsschatz erhalten, der sie ihr ganzes Leben lang begleiten und prägen wird.

Der Schulleiter der Sakuragaoka Oberschule, Hisao Nakajima äußerte, es sei ihm eine besondere Freude, dass die neue Schulpartnerschaft gerade zum Zeitpunkt des 90. Jubiläums seiner Schule geschlossen werden konnte und dass er sich für seine Schüler wünsche, dass sie durch das Austauschprogramm die andere Kultur zu verstehen lernen und zu internationalen, weltoffenen Menschen heranwachsen.

Christof Gans, Schulleiter der Schule am Ried freute sich ebenfalls sehr über die Vereinbarung. Er sieht große Chancen in diesem Austausch nicht nur für seine Schüler, sondern auch für das Kollegium, das ebenfalls von den Projekten in Form von Erfahrungen und schönen Erlebnissen profitieren wird. Er habe die Japanische Kultur und die Japaner selber immer als sehr warmherzig empfunden und wünsche sich für die Teilnehmer, dass sie eine tiefe Verbindung untereinander entwickeln mögen.
Die genauen Abläufe, sowie das genaue Programm ist in Bearbeitung, so dass ab 2018 der Schüleraustausch mit dem ersten Besuch einer Schülergruppe beginnen kann. Für die Städtepartnerschaft zwischen Yokohama und Frankfurt ist diese neue Schulpartnerschaft eine weitere Vertiefung der Freundschaft und ein Grund zu großer Freude.

20JubiläumGruppenfoto2017

Unser Repräsentanzbüro Frankfurt feiert 20. Jubiläum in Frankfurt!

Unser Büro wurde bereits 1962 gegründet, damals allerdings noch in Hamburg, noch ehe der Hafen zum Schwesterhafen von Yokohama wurde. In diesem Jahr feiern wir nun 20jähriges Jubiläum seit des Umzugs nach Frankfurt. Am 15.11.2017 konnten wir gemeinsam mit den Menschen, die uns stets unterstützt haben bei einem gemeinsamen Mittagessen feiern, zu dem auch Stadträtin Dr. Ursula Fechter und der stellvertretende Konsul Yoshitaka Tsunoda einige Grußworte sprachen.

Es gab einen regen Austausch über Projekte, die in der Vergangenheit gelungen sind und über die Freundschaften, die auch in Zukunft fortbestehen werden. Zudem war es ein passender Anlass, einmal alle Personen aus den unterschiedlichsten Bereichen wie Wirtschaft, Politik, Kultur und Bildung in einer Runde versammeln zu können.

Aus Yokohama waren der Abteilungsleiter des Büros für internationale Angelegenheiten, Herr Isamu Ishikawa und der Abteilungsleiter des Büros für Umweltpolitik, Herr Noriaki Okura angereist. Am Morgen konnten sie die Gelegenheit nutzen und sich mit Wiebke Fiebig, der Leiterin des Energiereferats Frankfurt, im Römer zu treffen, um über die neue Frankfurter Kampagne zum Klimaschutz und kurz auch über die neue Partnerschaft beim IUC Projekt zu sprechen. Im Anschluss an das Mittagessen konnten die Herren noch den Industriepark Höchst besichtigen und in einem der 2017 eingeführten Wasserstoffbusse an einer Führung über das Gelände teilnehmen.